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für uns

Aktive Überwachung (englisch: active surveillance)
... bedeutet, dass erst dann behandelt wird, wenn der Prostatakrebs fortschreitet.
Diese Methode erfordert eine engmaschige Kontrolle.

Afterloading
... (englisch) bedeutet Nachladetherapie oder Bestrahlung von innen (Brachytherapie).
Eine starke Strahlendosis wird gezielt auf den Tumor gerichtet.
Die Behandlung wird in der Regel zwei- bis dreimal durchgeführt.

Anastomosenstriktur
... bezeichnet eine durch Narbenbildung verursachte Verengung am Blasenhals,
die unangenehme Probleme beim Wasserlassen verursacht.

Androgene
... sind männliche Sexualhormone (z.B. Testosteron).

Antiandrogene
... sind Medikamente, welche die Wirkung der männlichen Sexualhormone (Androgene) hemmen.
Antiandrogene werden vor allem beim fortgeschrittenen Prostatakrebs eingesetzt.

Bestrahlung
... (Radiotherapie) bedeutet die Anwendung bestimmter Strahlung,
welche Tumorgewebe entweder vollständig zerstören oder in ihrer Entwicklung hemmen kann.

Biopsie
... oder auch Stanzbiopsie ist die Entnahme von Gewebe- oder Zellproben
mit einer Hohlnadel zur feingeweblichen Untersuchung.

Brachytherapie
... ist eine Strahlentherapie mit einem kurzen Abstand zwischen Strahlenquelle und Ziel.

Chemotherapie
... bezeichnet die Behandlung mit Medikamenten, welche Krankheitserreger oder
Tumorzellen gezielt schädigen und sie so am Weiterwachsen hindern. Die auch als
Zytostatika bezeichneten Medikamente wirken vor allem auf Zellen mit einer
schnellen Teilungsfähigkeit (z.B. Tumorzellen).

Computertomografie (CT)
... ist ein computergestütztes Röntgenverfahren, mit dessen Hilfe Querschnittbilder
in Schichten (Computertomogramm) vom menschlichen Körper erstellt werden können.

Ejakulation
... bedeutet Samenerguss.

Erektile Dysfunktion (ED)
... ist das dauerhafte Unvermögen zu einer Erektion, die für einen befriedigenden
Geschlechtsverkehr ausreicht.

Fatigue
... (französisch) bedeutet so viel wie „müde, erschöpft oder abgeschlagen sein“.
Fatigue ist eine häufige Begleiterscheinung vieler Krebserkrankungen;
oft ausgelöst durch Strahlen- oder Chemotherapie.

Fraktionieren
... bedeutet im Falle einer Bestrahlung, dass die zu verabreichende Gesamtdosis
nicht auf einmal bestrahlt, sondern auf mehrere Sitzungen verteilt wird.

Gleason-Score
... wird das vom amerikanischen Pathologen Donald F. Gleason 1966 vorgestellte
System zur Beurteilung des Wachstumsmusters von Prostatakarzinomen anhand von
histologischen (feingeweblichen) Merkmalen bezeichnet. Diese Einteilung spiegelt den Malignitätsgrad (das Ausmaß der Bösartigkeit) wider und wurde später mehrfach modifiziert.

Gray (Gy)
... nach dem britischen Physiker L. H. Gray benannte Einheit, welche die Höhe der
Strahlendosis angibt.

HIFU
... ist die Abkürzung für hochintensiver fokussierter Ultraschall. Dabei werden sehr
stark konzentrierte Ultraschallwellen gezielt auf das Tumorgewebe gelenkt. Ziel ist es,
durch die dabei entstehende Wärme die Krebszellen zu zerstören.

Histologie
... ist die feingewebliche (mikroskopische) Untersuchung der durch eine Biopsie
gewonnenen Proben. Sie ist für eine gesicherte Krebsdiagnose unbedingt notwendig.

Inkontinenz
... nennt man die fehlende oder mangelnde Kontrolle des Körpers über die
Blasen- und/oder Darmentleerung.

Karzinom CA
... ist die Bezeichnung für einen bösartigen Tumor, dessen Zellen über die
Blut- oder Lymphbahnen in andere Gewebe gestreut und dort Tochtergeschwülste bilden können.

Kastration
... bedeutet, dass mithilfe von Medikamenten oder operativem Eingriff die Produktion des
Sexualhormons Testosteron unterbunden wird. Grund: Das Wachstum des
Prostatakrebses wird durch Testosteron begünstigt.

Langfristiges Beobachten (englisch: watchful waiting)
... bedeutet, dass nur dann behandelt wird, wenn Beschwerden aufgrund des
Prostatakrebses auftreten.

Laparoskopie
... ist ein operatives Verfahren. Bei dieser Methode – auch minimal invasive
Chirurgie genannt – werden die für die Operation benötigten Instrumente über kleine Schnitte
in die Bauchdecke eingeführt.

LHRH-Analoga
... sind Medikamente, die in den Hormonregelkreis eingreifen. Mithilfe der LHRH-Analoga
kann die Produktion von Testosteron in den Hoden gestoppt werden.

Lymphadenektomie
... bedeutet das chirurgische Entfernen von Lymphknoten.

Lymphknoten
... sind Filterstationen für die Lymphe (Gewebewasser), welche über Lymphbahnen
transportiert wird. Jedes Organ, also auch die Prostata, produziert Lymphe.
Die Lymphknoten gehören zum Immunsystem eines Organismus.

Magnetresonanztomografie (MRT)
... ist ein bildgebendes Verfahren zur Anfertigung von Schichtaufnahmen (Tomografie) des Körpers.

Metastaten /Tochtergeschwüre
...Krebszellen, die sich nach ursprünglicher Krebserkrankung
auch in anderen Organen des Körpers gebildet haben

Perineal
... wird der Raum (bzw. Damm) zwischen After und hinterem Ansatz des Hodensacks genannt.

Pathologe
... medizinischer Spezialist für die Feststellung von krankhaften Veränderungen im Gewebe.

PSA
... ist die Abkürzung für Prostata-spezifisches Antigen. Es ist ein Eiweiß, das von der
Prostata produziert wird. Normalerweise ist es nur in ganz geringen Mengen im Blut
nachweisbar. Verschiedene Umstände und Erkrankungen (wie z.B. Prostatakrebs oder
gutartige Prostatavergrößerung) können aber zum Anstieg des PSA-Spiegels führen.
Wenn der Wert über einer bestimmten Grenze liegt, kann dies auf das Vorliegen eines
Prostatakrebses hinweisen.

RPE: Radikale Prostatektomie
... bedeutet eine vollständige operative Entfernung der Prostata.

Resektion
... bedeutet Wegschneiden – also die operative Entfernung von Gewebe.

Retropubisch
... bedeutet bei der operativen Entfernung der Prostata den Zugang „von vorn“
durch einen Schnitt in die Bauchdecke oberhalb des Schambeins.

Rezidiv
... (Rückfall) bedeutet das Wiederauftreten einer Erkrankung.

S3 Leitlinie
... bezeichnet eine Orientierungs - und Entscheidungshilfe über die angemessene ärztliche
Vorgehensweise bei verschiedenen Krankheiten, u.a. auch bei Prostatakrebs.
Sie wird von einer Expertengruppe im Auftrag einer oder mehrerer wissenschaftlicher medizinischer Fachges
ellschaften erstellt.

Seeds
... (englisch: Samenkörner) sind sehr kleine radioaktiv geladene Metallstifte.
Die Seeds geben kontinuierlich ihre Strahlung ab, die den Tumor schädigen sollen.
Auch wenn sie keine Strahlung mehr abgeben, verbleiben sie dauerhaft in der Prostata.

Skelettszintigrafie
... oder auch Knochenszintigramm ist ein bildgebendes Verfahren zur Untersuchung des
Skelettes oder einzelner Knochen. Mithilfe dieser Methode lässt sich feststellen, ob der
Tumor auch die Knochen befallen hat.

Strahlentherapie
... (Radiotherapie) bedeutet die Anwendung bestimmter Strahlung, welche Tumorgewebe
entweder vollständig zerstören oder in ihrer Entwicklung hemmen kann.

supportive Therapie
... Management und Vorbeugung unerwünschter Nebenwirkungen der Tumortherapie
und von Tumorsymptomen.
Alle Maßnahmen um Komplikationen zu vermeiden, Nebenwirkungen zu vermindern,
Symptome zu lindern

Testosteron
... ist ein wichtiges männliches Sexualhormon. Es sorgt u. a. dafür, dass Prostatazellen
wachsen und sich vermehren. Das gilt insbesondere auch für Prostatakrebszellen.

Transrektaler Ultraschall (TRUS)
... ist eine Ultraschalluntersuchung der Prostata und des umliegenden Gewebes.
Zur Untersuchung wird die Ultraschallsonde über den After in den Enddarm eingeführt.

Tumorstadium
... zeigt an, wie weit die Tumorerkrankung fortgeschritten ist. Die Einteilung der
Erkrankungsstadien richtet sich nach der international festgelegten Klassifikation,
bei der drei Kategorien (TNM) herangezogen werden:
T
= Größe des Tumors / N = Befall der Lymphknoten / M = Vorhandensein von Metastasen

Zytometrie
... ist ein besonderes Messverfahren, welches erlaubt, mittels Erbsubstanz in der
Zelle die Bösartigkeit eines Tumors zu beurteilen.

 

 

 

____Der Patient entscheidet_____

Nicht der Arzt therapiert sich nicht selber, sondern DICH, den Patienten:
Der Arzt berät DICH, um Dir Entscheidungshilfen zu geben und Dir eine
Entscheidung zu ermöglichen!
Auch Deine Ablehnung einer bestimmten oder jeder Therapie gehört ist
als Anscheidung von JEDEM ARZT zu akzeptieren.

Lass Dich von ähnlich Betroffenen beraten, (Selbsthilfegruppe), hole Dir
eine zweite Meinung von einem anderen Arzt...

Es ist allein DEINE ENTSCHEIDUNG

  

  

  

  

  

  

 

 

 

 
     
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